Archiv des Monats » Oktober 2009 «

Die­sen Monat dreht sich das Open­Chaos um Making, und zwar um den 3D-​​Drucker Typ Maker­bot. Da das Open­Chaos von einem ame­ri­ka­ni­schen Gast gehal­ten wird, wird es natür­lich auf Eng­lisch gehalten.

 / Sonntag, 25. Oktober 2009  >
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xoni hat mal ein klei­nes Review zum Bas­tel­nach­mit­tag geschrie­ben, wel­ches ich hier so mit mini­ma­len Ände­run­gen übernehme.


Am ver­gan­ge­nen Frei­tag wurde im C4 wie ange­kün­digt gebas­telt. Ein herz­li­ches Dan­ke­schön an den C4, nament­lich chron, fürs Rein­las­sen. Es kam an dem Abend auch eini­ges zustande…

Auto­no­mer Roll-​​Bot — Motor-​​Ansteuerung über H-​​Bridge mit Arduino (jump, habo, cptrick)

Pro­blem: ardu­nio und das Fahr­werk eines elek­tri­schen Spiel­zeug­au­tos ver­hei­ra­ten. Unklar war, wie so ein Elek­tro­mo­tor über­haupt von Arduino aus ange­spro­chen wird.
Arduino-Rollroboter
Lösungs­an­satz: Team­work!

  • google → gefun­dene Anlei­tung nach­bauen (jump)
  • ein biß­chen löten, um dem Fahr­zeug einen Adap­ter für die Breadboard-​​Verdrahtung zu ver­pas­sen (habo)
  • gefun­de­nen Code umstri­cken (cptrick)

Der Trick der gan­zen Sache ist ein IC mit einer H-​​Bridge die die Span­nung umpo­len kann, damit das Fahr­zeug ent­spre­chend vor– und rück­wärts fährt. Ergeb­nis: Gleich beim ers­ten Test­lauf mit der
ange­pass­ten Hard-​​und Soft­ware dreh­ten die Räder wie geplant schön regel­mä­ßig vor­wärts, rück­wärts, Pause. Jump ist begeis­tert, dass dank Team­ar­beit seine Kiste end­lich rollt.

Jonglier-​​Poi-​​Effekte mit AVR Micro­con­trol­ler und LEDs — Alter­na­tive zu Stella Light pro­gram­mie­ren (took)

Anwen­dungs­ziel: Licht­ef­fekte für bewegte Objekte. Mit der neuen PWM-​​Software sol­len 3 Kanäle (RGB) ange­steu­ert wer­den, Puls­fre­quenz nicht zu schnell für die Träg­heit der LED, schnell genug (flim­mer­frei) fürs mensch­li­che Auge.

Über die bekann­ten Fnordlicht-​​Farbeffekte hin­aus ergibt sich bei einem Poi-​​Licht noch die Mög­lich­keit, durch Anpas­sung der Puls­fre­quenz und –weite Stand– oder Lauflicht-​​Effekte auf der
Kreis­bahn des Pois zu errei­chen. Bei­spiele siehe YouTube.

Wich­tig hier­bei: mög­lichst hohe Band­breite der Grau­stu­fen bzw. Puls­wei­ten bei gleich­zei­ti­ger Ent­las­tung des Prozessors.

Pro­blem: Stella frisst im Betrieb zuviel Res­sour­cen dadurch, dass bei der Puls­wei­ten­mo­du­la­tion die Inter­rupts zum Tak­ten benutzt wer­den statt zum Ein– und Aus­schal­ten der LEDs. Das führt dazu, dass unun­ter­bro­chen berech­net wer­den muss, ob gerade über­haupt Hand­lungs­be­darf besteht. Im Grunde muss das Pro­gramm also neu kon­stru­iert und geschrie­ben werden.

Sieht schon gut aus,“ (took) ist aber noch in der Mache, genau­ge­nom­men: Ori­en­tie­rungs­phase. Blinkt aber schon ;)

Rele­vanz zur World Domi­na­tion: Evtl. kol­la­te­ral — siehe Bedazz­ler.

Intervall-​​Selbstauslöser für Leichtbau-​​Kamera

habo hat end­lich seine Aip­tek Cam 1.3mp mit einem ein­fa­chen Mul­ti­vi­bra­tor ver­se­hen (kom­plett ana­log, der alte Fun­ker!). Jetzt kann die Kamera end­lich auto­ma­tisch Bil­der machen: momen­tan alle 5 Sekunden.

Anwen­dungs­feld: kite-​​cam (Luft­bil­der vom Lenk­dra­chen aus schie­ßen). Zu
erwar­ten­des Pro­blem: alle Bil­der unscharf, weil die o.g. Camera die Fokus­sie­rungs­funk­tion fehlt (und über­haupt… 1,3 MPi­xel. Aber was willste machen bei ner Handy-​​Knipse der ers­ten Generation…)

Wei­tere Projekte

  1. Dies­mal noch nicht groß auf­ge­bohrt, aber schon­mal vor­ge­zeigt: Ein Con­rad Pro­Bot, der dem­nächst mit ether­sex Firm­ware ver­ein­nahmt wer­den soll — er läuft näm­lich auch mit einem Atmega µc. Gebaut hat ihn vor eini­ger Zeit xoni, das Kapern wird wohl habo über­neh­men, der als Zei­chen guten Wil­lens schon­mal einen ordent­li­chen Pro­gram­mier­ad­ap­ter anlötete.
  2. Bau­tei­le­floh­markt — Viel­bei­ner suchen ein neues Zuhause Xoni hatte heute auf Ver­dacht einige Gebinde poten­zi­ell inter­es­san­ter „neuer“ Bau­teile (ICs, Sockel, Siche­rungs­hal­ter etc.) erbeu­tet. Die hat­ten — teils wegen RoHS, teils wegen Auf­gabe von Pro­dukt­rei­hen — als aus­ge­lis­tete Rest­be­stände im Elek­tro­schrott eines Köl­ner Hard­ware­her­stel­lers her­um­ge­düm­pelt. Im Club folgte dann die Sich­tung der Funde: Knüller-​​Komponenten sind zwar nicht dabei, die frisch gegoogle­ten Daten­blät­ter beschei­ni­gen aber allen Tei­len eine gewisse Nütz­lich­keit, beson­ders für Microcontroller-​​Bastelfreunde.
    Aktu­ell sind zu haben:
    • diverse NAND-​​Bausteine
    • 1K DRAM
    • lineare CMOSE Timer
    • Flip-​​Flops
    • seri­elle EEPROMs und 20-​​Pin Sockel in der pas­sen­den Breite

    Wer was davon brau­chen kann — bitte ein­fach mal „hier!“ schreien. Zwei Stan­gen von den Sockeln sind jeden­falls schon­mal in die U23/​Bastelschublade gewandert.

 / Montag, 05. Oktober 2009  >
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